Muskuloskelettale Diagnostik

Unser Ziel ist eine klinische, praxisorientierte Forschung, um Erkenntnisse möglichst schnell in den radiologischen Alltag einfliessen zu lassen und die Patientenversorgung zu verbessern. Unsere Projekte orientieren sich vornehmlich an aktuellen klinischen Herausforderungen in der Bildgebung des muskuloskelettalen Systems. 
Eine solche ist die Magnetresonanztomografie (MRT) bei Patient*innen mit Metallimplantaten wie Hüft- oder Kniegelenkprothesen. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kolleg*innen aus der radiologischen Physik und den Fachpersonen für medizinisch-technische Radiologie optimieren wir diese Bildgebung stetig. Als einer der ersten Standorte weltweit bieten wir Untersuchungen an einem Niedrigfeld-MRT neuster Generation an. An diesem Gerät konnte die Diagnostik bei einliegenden Metallimplantaten bereits weiter verbessert werden. Unsere aktuelle Forschung zielt darauf, diese Möglichkeiten noch weiter auszuloten und die Bildgebung effizienter zu machen.
Zusätzlich zur MRT erforschen wir auch neue Applikationen der Dual-Energy-Computertomografie (DECT) in der muskuloskelettalen Bildgebung. Neben etablierten Verfahren wie der Gicht-Bildgebung können so Metallartefakte um Prothesen reduziert oder für das konventionelle Röntgen oder CT okkulte Frakturen anhand des Knochenmarködems detektiert werden.
Ferner nutzen wir funktionelle Bildgebungsverfahren für die Diagnostik und Verlaufsbeurteilung muskuloskelettaler Manifestationen bei systemischen Tumorerkrankungen. Unsere Ganzkörper-MRT-Untersuchungen ermöglichen nicht nur die Beurteilung der Tumorausdehnung, sondern auch des Therapieansprechens – ohne die Notwendigkeit von Röntgenstrahlen, intravenöser Kontrastmittel- oder radioaktiver Tracerapplikation.
Wir arbeiten stetig an der Verbesserung unserer Untersuchungs- und Befundungspraxis. Deswegen setzen wir innovative Algorithmik bzw. künstliche Intelligenz zur Unterstützung der täglichen Befundung ein. Zusammen mit den Wissenschaftlern des Cardiovascular Research Institute Basel (CRIB) erarbeiten wir Softwarelösungen, die eine automatisierte Hervorhebung von Pathologien des Knochens erlauben. 

Als Fachärztin oder Facharzt können Sie ihre klinischen Interessensschwerpunkte in der muskuloskelettalen Radiologie in einer strukturierten ein- oder zweijährigen Fellowship vertiefen. 2015 haben wir eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Muskuloskelettale Radiologie (DGMSR) aufgebaut und fungieren als Instruktor. Sie können bei uns sowohl das Diplom der Muskuloskelettalen Radiologie der DGMSR erwerben als auch zum Experten in Muskuloskelettaler Radiologie (DGMSR) ausgebildet werden.
Unser gemeinsames Ziel ist eine Qualitätssteigerung und Stärkung der muskuloskelettalen Radiologie.

Mitarbeitende der muskuloskelettalen Diagnostik

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Dr. Dorothee Harder

Leitung muskuloskelettale Diagnostik

Radiologie und Nuklearmedizin

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Dr. Sebastian Eiden

Oberarzt muskuloskelettale Radiologie sowie Fellow und Oberarzt diagnostische und interventionelle Neuroradiologie

Radiologie und Nuklearmedizin

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Verena Funk

Oberärztin muskuloskelettale sowie abdominelle und onkologische Diagnostik, Leitung Sonografie

Radiologie und Nuklearmedizin

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PD Dr. Markus Obmann

Kaderarzt muskuloskelettale sowie abdominelle und onkologische Diagnostik, Leitung Computertomografie und Röntgendiagnostik, stv. Leitung muskuloskelettale Diagnostik

Radiologie und Nuklearmedizin

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Dr. Thomas Weikert - MD, PhD

Assistenzarzt und Fellow muskuloskelettale Diagnostik

Radiologie und Nuklearmedizin

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Jasmin Wyss

Assistentin Radiologie

Radiologie und Nuklearmedizin