Zum Schutz der Persönlichen Integrität am USB
Am USB ist kein Platz für Übergriffe jeglicher Art. Bei Sexismus, Gewalt, Rassismus und Mobbing gilt Nulltoleranz. Dafür stehen wir ein – für unsere Patient*innen, deren Angehörige und für unsere Mitarbeitenden.
1 Ausgangslage
In Schweizer Spitälern haben aggressive Vorfälle und Grenzverletzungen in den letzten Jahren zugenommen.
Mit dem Aktionsprogramm «Respekt» setzt das Universitätsspital Basel ein klares Zeichen und begegnet diesen Entwicklungen aktiv. Den Auftakt bildet eine Awarenesskampagne im ganzen Haus – sie markiert zugleich den Start eines umfassenden Massnahmenpakets mit klarem Bekenntnis, definierten Anlaufstellen für Betroffene, Schulungen und einem Online-Meldesystem für Mitarbeitende.
2 Was umfasst die persönliche Integrität?
Übergriffe sind nicht an Rollen gebunden – sie können von Patient*innen, Angehörigen und Mitarbeitenden ausgehen und ebenso alle betreffen. Umso wichtiger ist es, gemeinsam aufmerksam zu bleiben, Grenzen zu erkennen und zu respektieren – die der anderen ebenso wie die eigenen.
Verletzungen der persönlichen Integrität können in verschiedensten Formen auftreten, z.B. als:
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psychische oder physische Gewalt
- Diskriminierung
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Stalking
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sexuelle Belästigung
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Machtmissbrauch
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Mobbing
Am USB gilt: Die persönliche Integrität jedes Menschen steht an erster Stelle. Sie umfasst die körperliche, psychische und geistige Unversehrtheit.
Wer Grenzverletzungen erlebt oder beobachtet, hat das Recht, sich zu wehren – und erhält Unterstützung. Das USB setzt auf Prävention, klare Regeln und konsequentes Handeln im Ernstfall.
3 Was wir tun
Das Aktionsprogramm zum Schutz der persönlichen Integrität für Mitarbeitende umfasst drei Schwerpunkte: Prävention und Sensibilisierung, Deeskalation durch Schulungen sowie eine systematische Erfassung von Vorfällen mit klaren Abläufen und definierten Anlaufstellen.
Die Informationen für Patientinnen und Patienten werden gezielt weiterentwickelt und stärken die Sensibilisierung im Umgang mit persönlicher Integrität – sei es die eigene wie auch jene der Mitarbeitenden am USB. Die begleitende Awarenesskampagne macht zudem auf die bestehenden Möglichkeiten aufmerksam, Vorfälle zu melden.
4 Für Betroffene: Vorfall melden
Sie haben während eines Aufenthalts oder eines Besuchs am USB einen Vorfall erlebt und/oder fühlen sich in Ihrer persönlichen Integrität verletzt? Teilen Sie uns dies mit – wir nehmen sämtliche Meldungen ernst.
Nach Eingang Ihrer Meldung prüfen wir diese sorgfältig. In jedem Fall nehmen wir schnellstmöglich Kontakt mit Ihnen auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.