People from behind in a training course.

Further education and training

Tuesday lunchtime training

Every Tuesday from 12.30 to 13.30 on site in the small lecture hall ZLF, or in online format - book here via the website.


Continuing education credits: SAPPM, SGPP, SGAM and SGIM 1 point each

The lecture presentations are generally available shortly after the lectures(select the desired lecture in the archive).

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Univ.-Prof. Dr. Jens Blechert
Abteilung Klinische Psychologie und
Gesundheitspsychologie, Fachbereich
Psychologie, Universität Salzburg


Emotionales Essen ist ein beliebtes Konzept,
sowohl in der Alltagspsychologie als auch in
klinischer Psychologie, Psychosomatik und Psychiatrie.
Hinter den damit beschriebenen Schwierigkeiten,
das Essverhalten sinnvoll und rational
zu steuern, verstecken sich jedoch unterschiedliche
Mechanismen. Ohne deren Unterscheidung
ist systematische Forschung und kausale
Behandlung nicht effektiv. Im Vortrag stelle ich
vier verschiedene Fälle vor und illustriere daran
unterschiedliche Arten von Emotionsessen sowie
deren Behandlung. Dabei werden auch verwandte
Konstrukte wie Diäthalten, Food Craving, Stressessen
und Selbstrechtfertigung besprochen sowie
die Grenzen des Konzepts sichtbar gemacht.

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PD Dr. phil. Tobias Krieger
Fachpsychologe für Psychotherapie
FSP, Klinische Psychologie und
Psychotherapie
Institut für Psychologie, Universität Bern

 

Einsamkeit ist sowohl in der Allgemeinbevölkerung
als auch in der klinischen Praxis ein verbreitetes
Phänomen. Einsamkeit zeigt sich bei Betroffenen,
die subjektiv über zu wenige oder nicht
ausreichend befriedigend erlebte soziale Kontakte
verfügen. Während situative Einsamkeitsgefühle
adaptiv sein können, ist chronische Einsamkeit
mit einer Vielzahl von körperlichen und psychischen
Beschwerden assoziiert. Neben strukturellen
spielen auch viele psychologische Aspekte
bei der Entstehung und der Aufrechterhaltung von
chronischer Einsamkeit eine zentrale Rolle. Im
Vortrag werden diese Zusammenhänge näher beleuchtet
und auf Konsequenzen für Interventionen
bei (chronischer) Einsamkeit eingegangen.

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PD Dr. Prisca Bauer MSc, PhD
FÄ psychosomatische Medizin u.
Psychotherapie,
Freiburger Institut für Musikermedizin,
Universitätsklinikum Freiburg


Subjektive Erfahrung steht im Zentrum psychosomatischer
und psychotherapeutischer Praxis –
und entzieht sich doch oft einer systematischen,
differenzierten Untersuchung. Der Vortrag stellt die
Mikrophänomenologie als innovative qualitative
Forschungsmethode vor, die es ermöglicht, gelebte
Erfahrung in ihrer zeitlichen, leiblichen und sinnhaften
Feinstruktur präzise zu explorieren. Anhand
klinischer und forschungsnaher Beispiele wird
gezeigt, wie mikrophänomenologische Interviews
verborgene Dimensionen von Wahrnehmung, Affekt,
Körperlichkeit und Selbstbezug zugänglich
machen können – sowohl in pathologischen als
auch in ressourcenorientierten Kontexten. Darüber
hinaus wird diskutiert, wie diese Methode neue
Brücken zwischen klinischer Praxis, empirischer
Forschung und philosophischen Fragen nach Bewusstsein,
Selbst und Verkörperung schlägt und
so einen fruchtbaren Dialog zwischen Medizin und
Philosophie eröffnet.

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Julia Rümmelein
Oberpsychologin und Eidg. anerkannte
Psychotherapeutin, Clienia Schlössli AG,
Privatklinik für Psychiatrie und
Psychotherapie Oetwil am See


Läsionen oder Auffälligkeiten der Haut können auf
zugrundeliegende psychische Erkrankungen hinweisen.
Insbesondere ein zwanghafter Fokus auf
die Haut, der sowohl durch Hautmanipulationen
als auch durch eine dysmorphe Wahrnehmung
bedingt sein kann, ist ein wesentliches Kennzeichen
psychischer Störungen, wie z.B. bei der
Trichotillomanie, Dermatillomanie und der körperdysmorphen
Störung. Diese Störungen gehen
oft mit intensiven, sich wiederholenden Verhaltensweisen
einher, die das Gefühl der Anspannung
oder Angst kurzfristig lindern, aber langfristig
zu Hautschäden und -veränderungen führen
können.


Psychotherapie kann Betroffenen dabei helfen,
die zugrundeliegenden Gedankenmuster und
Verhaltensweisen zu erkennen, die zu den genannten
psychischen Störungen führen, und
gesündere Strategien zur Bewältigung von Stress
und Anspannung zu entwickeln. Der Vortrag beleuchtet
die oft unbeachteten psychosomatischen
Zusammenhänge bei Hautveränderungen und
stellt effektive Therapiestrategien vor.»

Anmeldung via Teams

 

Prof. Inge Kamp-Becker
Wissenschaftliche
Mitarbeiterin, Klinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie,
Universitätsklinikum Heidelberg.


Die Autismus-Spektrum-Störung ist eine früh beginnende,
lebenslang andauernde Entwicklungsstörung
der neuronalen und mentalen Entwicklung
(DSM-5/ICD-11). Kernmerkmale sind bereits in
der Kindheit vorliegende, situations- und kontextübergreifende
Beeinträchtigungen der sozialen
Interaktion und Kommunikation in Kombination mit
stereotypen, repetitiven Verhaltensweisen. Der
Ausprägungsgrad, die sprachlichen und kognitiven
Beeinträchtigungen variieren, für die Diagnosestellung
ist eine klinisch relevante Beeinträchtigung
seit der frühen Kindheit relevant. Zusätzlich
weisen mehr als 80% der Betroffenen mindestens
eine komorbide Störung auf, die die Therapie und
den Verlauf der Symptomatik erheblich beeinflussen
können.


Aufgrund der hohen Anzahl an medialen Darstellungen
und der Popularität der Thematik, kommt
zunehmend auch im Erwachsenenalter der Verdacht
auf, es könnte eine Autismus-Spektrum-
Störung vorliegen. In dem Vortrag werden die
diagnostischen Kriterien, Komorbiditäten und diagnostische
Methoden erläutert. Da zahlreiche andere
psychische Störungen Symptomüberlappungen
zur Autismus-Spektrum-Störung aufweisen,
hat die Differentialdiagnostik einen hohen Stellenwert.
In dem Vortrag werden die diagnostischen
Kriterien sowie deren Veränderung über die Zeit,
derzeit populäre Konzepte (Neurodiversität, „Masking“)
sowie deren Bedeutung für die Diagnostik,
Differentialdiagnostik und Therapie vorgestellt.

Handout for the event

Egle_2026_Basel_Chronic pain

PTEgle_Egloff_2024_neurobiol-fund-pain-psychotherapy

https://www.youtube.com/watch?v=shB62yrOek4

Based on the new classification of chronic pain in the ICD-11 (MG30), the lecture offers an introduction to the neurobiology of central pain perception in chronic primary pain and the mechanisms derived from this for pain therapy and psychotherapy practice. The starting point is the brain as an active organ that works with expectations ("predictive processing") to optimize energy requirements with the help of previous learning processes and also makes mistakes in the process. By correcting these, psychotherapy can make a significant contribution to freedom from pain. A neurobiologically based bio-psycho-social approach for personalized therapy is outlined: neurobiologically based pain education, imaginative mindfulness exercises to change the contextual experience of danger, interactional (group) psychotherapy to change avoidance strategies in dealing with basic psychological needs, relaxation techniques as well as "aerobic exercise".

References

Egle, U.T.; Heim, C.; Strauß, B. & von Känel, R. (eds.) Psychosomatics. Neurobiologically sound and evidence-based. A handbook and textbook. (2nd ed.), Stuttgart: Kohlhammer 2024.

Egle, U.T. & Egloff N. Fundamentals of neurobiologically based pain psychotherapy. Psychotherapie im Dialog 25: 37-42, 2024.

Egloff N., Egle U.T. Psychosomatic pain therapy. The Psychotherapy 2025; doi.org/10.1007/s00278-025-00781-6.

Klinger, D.Ch. & Egle, U.T. Understanding and treating chronic pain. Stuttgart: Kohlhammer 2023.

Advanced training course in psychosomatic and psychosocial medicine

BOOKED OUT

THE COURSE 2024 - 2026 IS ALREADY BOOKED OUT, you are welcome to join the waiting list 2026 - 2028.

The aim of this two-year course is to acquire special competence in recognizing and treating psychosomatic and psychosocial disorders and illnesses. The course corresponds to the Interdisciplinary Specialization in Psychosomatic and Psychosocial Medicine (SAPPM) recognized by the FMH. Self-awareness is not offered as part of the training program.

The training course consists of 8 day courses (whole group) and approx. 12-16 supervisions in small groups per year. In addition, a relaxation method is taught and the opportunity is offered to get to know psychosomatic practice models. The basics of the course are presented in the article "What does psychosomatics mean in general practice?".

The next course is expected to start in fall 2024. To be added to the list of interested parties, please contact the course secretariat.